🎶 Wenn Musik trägt, wo Worte fehlen



Manche Menschen arbeiten dort,
wo andere lieber wegschauen.
Zwischen Hoffnung und Angst.
Zwischen Neubeginn und Abschied.
Beim 74. Clubmeeting des Rotary Clubs Hamburg-Volksdorf waren Kai-Uwe Parsons-Galka, 1. Vorsitzender des Fördervereins für Knochenmarktransplantation Hamburg e. V., Rita Willan und die Musiktherapeutin Silke Willmann zu Gast.
Sie haben uns einen Einblick in eine Arbeit gegeben, die vielen von uns sonst verschlossen bleibt – die Begleitung von Menschen in der Stammzelltransplantation.
Kai-Uwe Parsons-Galka kennt diesen Weg aus eigener Erfahrung. Als ehemaliger Transplantationspatient begleitet er heute ehrenamtlich als „Sherpa“ andere Betroffene und ihre Angehörigen.
Rita Willan machte deutlich, wie sehr Patientinnen und Patienten gerade in dieser Lebensphase auf die Arbeit des Fördervereins angewiesen sind.
Und Silke Willmann zeigte, was Musiktherapie leisten kann, wenn Worte nicht mehr ausreichen.
Viele Patientinnen und Patienten leben über Wochen weitgehend isoliert; die Welt schrumpft auf wenige Quadratmeter.
Musik heilt keine Krankheit, aber sie kann einen Raum öffnen, in dem Menschen sich wieder als Mensch erleben.
Ein Satz von Silke Willmann ist uns dabei besonders in Erinnerung geblieben:
„Wir machen nichts weg. Aber wir öffnen einen Raum und schieben einen Vorhang vor den anderen.“
Vielleicht beschreibt das nicht nur Musiktherapie.
Sondern auch Menschlichkeit.
Im Anschluss überreichten Andreas Wende und Marc Schack einen symbolischen Spendenscheck über 1.000 Euro zur Unterstützung der Musiktherapie. Stellvertretend für den Förderverein nahm Kai-Uwe Parsons-Galka ihn entgegen.
Der Gedanke führte unmittelbar weiter zur Blutspende- und Typisierungsaktion am Rockenhof:
Hilfe kann viele Formen annehmen – ein Gespräch, ein Klang, eine Spende oder die Bereitschaft, sich typisieren zu lassen oder Blut zu spenden.
Wir danken Kai-Uwe Parsons-Galka, Rita Willan und Silke Willmann für ihre Offenheit, die persönlichen Einblicke und ihre tägliche Arbeit für Menschen in einer außergewöhnlich herausfordernden Lebensphase.
❤️ Was bleibt
Nicht alles, was wirkt, ist sichtbar.
Nicht jede Hilfe braucht Worte.
Resonanz entsteht dort, wo Menschen sich gesehen, gehört und begleitet fühlen.
Vielleicht beginnt Menschlichkeit genau dort:
Einen Raum zu öffnen.
Für Hoffnung.
Für Begegnung.
Für den nächsten Schritt.
Gedanken aus dem
ROTARY CLUB HAMBURG-VOLKSDORF.