Ein Tag. Drei Gruppen im Gespräch. Über 450 Menschen.



Am 4. Juni fand unser Mental Health Day am Walddörfer-Gymnasium statt – ein Tag, an dem mentale Gesundheit nicht als abstraktes Thema behandelt wurde, sondern als Teil des Lebensalltags.
Wenn man Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern getrennt fragt, was sie belastet, hört man erstaunlich ähnliche Antworten. Selten erlebt man, dass sie miteinander darüber sprechen. Genau hier haben wir als ROTARY CLUB HAMBURG-VOLKSDORF, die Fürstenberg Foundation und das Walddörfer Gymnasium in Volksdorf angesetzt – mit einem Dreiklang, der Gespräche initiiert, Brücken baut und konkret hilft:
🔹 Jugendliche – rund 170 Schülerinnen und Schüler: Panel und Workshops zu Leistungsdruck, Selbstwert, digitaler Welt und Achtsamkeit.
🔹 Lehrkräfte – 35 Pädagoginnen und Pädagogen: Früherkennung, eigene Grenzen und Resilienz.
🔹 Eltern– rund 250 Mütter und Väter: Warnzeichen, Kommunikation auf Augenhöhe und konkrete Hilfswege.
Was bleibt, sind Momente wie dieser: Eine Mutter erzählte, sie sei abends nur zur Elternveranstaltung gekommen, weil ihr Sohn vom Vormittag so begeistert nach Hause kam. Solche Sätze zeigen, worum es geht – mentale Gesundheit aus dem Schatten zu holen, früh und präventiv, bevor aus Belastung eine Krise wird.
Schulleiter Jürgen Solf: „Was wir selten erleben, ist die gesellschaftliche Unterstützung von außen für unsere Bildungsarbeit. Und dies durften wir dank des Rotary Clubs Hamburg-Volksdorf und der Fürstenberg Foundation erleben.“
Ulrike Dobelstein-Lüthe (Fürstenberg Foundation): „Der Mental Health Day hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen sichere Räume finden, in denen sie offen sprechen können.“
Unser herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten für ihre persönlichen Einblicke und praxisnahen Impulse – ganz besonders der Fürstenberg Foundation gGmbH und der wunderbaren Ulrike Dobelstein-Lüthe für die fachliche Tiefe und das Vertrauen von der ersten Stunde an sowie dem Walddörfer-Gymnasiummit Jürgen Solf und Carolin Schröder für Offenheit, gute Vorbereitung und den Mut, dieses Thema gemeinsam anzugehen.
Mentale Gesundheit ist keine Privatsache. Sie ist eine gemeinsame Aufgabe – und sie verdient gemeinsame Orte. Ein Auftakt, kein Schlusspunkt.
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Rotary Distrikt 1890
Dr. Mariam Ipektchi